17. KEF-Bericht veröffentlicht

27.01.2010

[Mainz/Halle] Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) hat ihren 17. Bericht veröffentlicht und stellt fest, dass ARD, ZDF und Deutschlandradio den Gebührenzeitraum 2009 bis 2012 ausgeglichen gestalten können. Wie bereits im vergangenen Jahr bekannt wurde, sind die Mittel für einen Neustart des digitalen Hörfunks im DAB-Modus nach wie vor eingefroren. Dies dokumentiert nun auch der aktuelle 17. KEF-Bericht. Die KEF hatte im vergangenen Jahr den von der ARD eingereichten Projektantrag zum digitalen Hörfunk abgelehnt. Das vom Deutschlandradio angemeldete Programmprojekt DRadio Wissen wurde mit den geplanten Betrag von rd. 26 Mio. Euro von der Kommission anerkannt. Allerdings will die ARD einen neuen Anlauf unternehmen, Rundfunkgebührenmittel für einen Neustart des digitalen terrestrischen Hörfunks im Modus der DAB-Systemfamilie zu erhalten. Wie das Meinungsbarometer Digitaler Rundfunk in seiner Januarausgabe berichtet, hatte der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust auf einer Veranstaltung angekündigt, dass die ARD einen neuen Projektantrag zu Digital Radio bei der KEF einreichen wird. Allerdings werde der Neuantrag deutlich bescheidener ausfallen. Zum Zeitpunkt, wann der Antrag bei der KEF eingereicht wird, wollte sich die ARD noch nicht äußern.